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Rota do Charuto, die Zigarrenstrasse im Nordosten Brasiliens

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Die Rota do Charuto liegt im Nordosten von Brasilien, eine Region geprägt von Landwirtschaft und Geschichte. Die Rota bietet eine interessante Mischung für Aficionados: Tradition und unbekannte Genusskombinationen können hier entdecken werden.

São Gonçalo dos Campos, der Heimatort der Dona Flor Zigarren, und São Felix liegen 40km auseinander – durch einen Fluss getrennt. Die Strasse, die die zwei Ortschaften verbindet ist die Rota do Charuto. Entlang dieser Strasse gibt es viele Zigarren Hersteller. Die Kleineren werden Artesanatos genannt, die Grossen haben Namen wie Dannemann oder Menendez Amerino. Sie alle verbindet der gemeinsame Wunsch, feine Zigarren herzustellen. Sie taten sich zusammen, die Strasse bekam so ihren Namen. An dieser Rota do Charuta bekommt man Zigarren - dazu passend die feinsten lokalen Erzeugnisse. Brasilianische Zigarren und die drei C’s

Geschickte Handarbeit ist nötig, um eine gute Zigarre herzustellen. Das Gleiche gilt bei der Herstellung der drei C’s (Café, Cacao und Cachaça).

Im 19. Jahrhundert wollten die Pflanzer die lokalen Ureinwohner auf ihren Feldern einspannen. Für diese harte Arbeit waren sie nicht geeignet, sie wurden krank und konnten von den Farmern nicht mehr eingesetzt werden. Die Sklaven von Afrika lösten dieses Problem. Sie waren gross und kräftig. Etwa 70 Prozent aller Sklaven landeten in dieser Gegend.

Diese Sklaven mussten hauptsächlich in den Kaffeeplantagen oder Kakaopflanzungen arbeiten. Das dunkle Gold machte damals diese Gegend reich. Das sieht man entlang der Rota do Charuto. Schöne, farbige Kolonialhäuser und gepflasterte Strassen versetzen den Besucher in den Anfang des letzten Jahrhunderts.  Es lief gut, bis die Sklaverei 1888 verboten wurde und der brasilianische Kaffee Konkurrenz von Afrika und Fernost bekamen. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurden bei einer grossen Seuche über 80 Prozent der Kakaopflanzungen zerstört. Es wurde für viele Monokultur betreibenden Farmer schwierig. Diese Auswirkungen sind heute noch spürbar. Das Aus war es nicht.

Zigarren Rollen

Zigarren wurde vor allem von der männlichen Oberschicht bei allen Gelegenheiten geraucht. Der Kaffee und Kakao galten als edle Produkte und wurden in kleinen Restaurants angeboten. Der Cachaça war ein grober Zuckerrohrschnaps, der nur von Sklaven getrunken wurde. Mit diesem hochprozentigen Feuerwasser wurde für sie für eine kurze Zeit das schwere Leben erträglicher. Er ist heute ein veredeltes Getränk. Gealtert im Eichenfass verliert er das Grobe, wird fein und bekommt eine goldene Farbe – Liebhaber ziehen es sogar einem guten Cognac vor. Cachaça wird in grosser Vielfalt angeboten: Heute schützt der brasilianische Staat den Namen Cachaça und die Herstellung ist per Gesetz definiert.

Zigarren kombiniert mit den lokalen Köstlichkeiten

Zigarren und Kaffee

Eine Zigarre und ein Cachaça ‘Gold’ – ergänzen sich durch ihre Natürlichkeit optimal. An der Rota do Charuto wird neben einer guten Zigarre auch oft ein kleiner Kaffee, – ein Cafesinho – angeboten. Diese Verbindung ist ungewöhnlich aber interessant. Der Geheimtipp ist der süsssaure Saft der Kakaofrucht. Der Geschmack dieses Getränkes ist einmalig. Es gibt kaum etwas erfrischenderes. Diesen Saft zusammen mit einer Zigarre geniessen zu können, das ist Genuss pur. Das gibt es an der Rota do Charuto.

 



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  • Schnyder am

    das wird mein nächstes Reiseziel sein,

  • Schnyder am

    das wird mein nächstes Reiseziel sein,


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